SINUS-Grundschule: TEST-BETRIEB

Bildung Weltweit

Modulbeschreibungen f√ľr Naturwissenschaften


Naturwissenschaftsmodul G1
Gute Aufgaben
Dr. Karen Rieck unter Mitarbeit von Dr. Gunnar Friege und Daniela Hoffmann, IPN Kiel

Aufgaben im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule geh√∂ren zum Unterrichtsalltag von Lehrkr√§ften und Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern. Modul G 1 gibt Anregungen, mit Aufgaben Unterricht zu gestalten ‚Äď ohne ¬Ľfertigen¬ę Unterricht vorzuplanen. Zun√§chst wird der Bereich der Aufgaben anhand der didaktischen Funktionen, die sie im Unterricht √ľbernehmen, strukturiert. Ausf√ľhrlicher werden dabei die beiden zentralen Aspekte Aufgaben zum Lernen und Aufgaben zum Pr√ľfen¬† dargestellt. Daran anschlie√üend l√§dt Sie ein eher praxisorientierter Abschnitt dazu ein, Aufgaben selbst zu analysieren und nach eigenen Ideen umzugestalten oder neu zu entwickeln.

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Naturwissenschaftsmodul G2
Erforschen, Entdecken und Erklären im naturwissenschaftlichen Unterricht der Grundschule.

Der Text beschreibt grundlegende Methoden zum Herangehen an naturwissenschaftliche Ph√§nomene, Fragen und Probleme aus dem Bereich des Sachunterrichts. Er stellt eine Reihe von naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen vor, mit deren Hilfe Kinder im Grundschulalter sich die Welt erschlie√üen, Sachverhalte einordnen und verstehen und Neues entdecken k√∂nnen. Zus√§tzlich zu einer theoretischen Einf√ľhrung in das Thema bietet die Modulbeschreibung eine praxisbezogene Umsetzung des Themas in Form eines Lehrganges.

Diese Modulbeschreibung liegt in zwei Versionen vor:
Naturwissenschaftsmodul G2a: Prof. Dr. Helmut Schreier, Universität Hamburg
Naturwissenschaftsmodul G2b: Prof. Dr. Silke Mikelskis-Seifert, IPN Kiel



Naturwissenschaftsmodul G3
Sch√ľlervorstellungen aufgreifen ‚ÄĒ grundlegende Ideen entwickeln

Prof. Dr. Reinhard Demuth, Dr. Karen Rieck, IPN Kiel

In dieser Modulbeschreibung werden drei grundlegende naturwissenschaftliche Ideen entwickelt und mit ihnen √ľbergreifende naturwissenschaftliche Konzepte formuliert. Diese Konzepte sind sowohl grundlegend f√ľr das Weiterlernen in der Fachdom√§ne als auch f√ľr die √úbertragung der Wissensbest√§nde auf komplexere Fragestellungen.
Ziel ist es, die Lust der Kinder am selbst√§ndigen Erforschen mit den grundlegenden Ideen zu verbinden, um so ein planvolles Heranf√ľhren der Kinder an den Wissensbestand der Naturwissenschaften zu erm√∂glichen.

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Naturwissenschaftsmodul G4
Lernschwierigkeiten erkennen ‚ÄĒ verst√§ndnisvolles Lernen f√∂rdern
Prof. Dr. Rita Wodzinski, Universität Kassel

Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Kinder im naturwissenschaftlichen Sachunterricht h√§ufig untersch√§tzt werden und ihrem motivationalen und kognitiven Potenzial nicht angemessen entsprochen wird. Im Zentrum von Modul G 4 steht die Frage, wie man anspruchsvolles und verst√§ndnisvolles Lernen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht f√∂rdern und Lernschwierigkeiten angemessen begegnen kann. Zum Einstieg in dieses Thema werden zun√§chst die Begriffe verst√§ndnisvolles Lernen, Lernschwierigkeiten¬† und Lernen¬† im naturwissenschaftlichen Kontext n√§her beleuchtet. Die Diskussion von Ma√ünahmen zur F√∂rderung aller Kinder bietet dann die Grundlage, um weitergehende Aspekte der speziellen F√∂rderung von Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern mit Lernschwierigkeiten herauszustellen.

Download: Naturwissenschaftsmodul G4
Präsentation zum Modul G 4, Workshop in Bad Nauheim


Naturwissenschaftsmodul G5
Talente entdecken und fördern

Prof. Dr. Ernst Kircher, Universit√§t W√ľrzburg

Hinter einem ¬ĽTalent¬ę verbirgt sich ein Zusammenspiel verschiedener Pers√∂nlichkeitsmerkmale und Begabungen. Will man Talente aufsp√ľren, muss man folglich stets auf mehrere Merkmale bei einem Kind achten. Das Modul f√ľhrt vor, auf welche Merkmale es ankommt und worin sich speziell eine naturwissenschaftliche Begabung zeigt.
Talente sind individuell verschieden ausgepr√§gt. Daher sollten auch F√∂rderma√ünahmen unterschiedlich sein. F√∂rderung k√∂nnen und sollten Kinder inner- und au√üerschulisch erfahren. Hierbei sollte jedoch nicht ausschlie√ülich die Begabung im Mittelpunkt stehen ‚ÄĒ F√∂rderung braucht die gesamte Pers√∂nlichkeit eines Kindes.
Als spezielle Möglichkeit zur Förderung naturwissenschaftlich begabter Kinder geht diese Modulbeschreibung auf die Schulung des Wissenschaftsverständnisses von Kindern ein.

Download: Naturwissenschaftsmodul G5


Naturwissenschaftsmodul G6
F√§cher√ľbergreifend und f√§cherverbindend unterrichten
Angela Jonen, Prof. Dr. Johannes Jung, Universit√§t Erlangen-N√ľrnberg

Der Sachunterricht ist ein Beispiel f√ľr die Integration einer F√ľlle von disziplin√§ren Themen in einem Schulfach. Ziel des Moduls ist es, M√∂glichkeiten eines f√§cherverbindenden und f√§cher√ľbergreifenden Grundschulunterrichts didaktisch zu kl√§ren und in Unterrichtskonzepten umzusetzen.
Am Anfang der Modulbeschreibung steht ein historischer R√ľckblick auf die Geschichte des Sachunterrichts, um die sp√§ter beschriebenen Unterrichtsentw√ľrfe besser einordnen zu k√∂nnen. Daran anschlie√üend werden Begr√ľndungsans√§tze f√ľr einen f√§cher√ľbergreifenden Unterricht vorgestellt und mit verschiedenen Unterrichtsvorschl√§gen und -methoden beispielhaft belegt.

Download: Naturwissenschaftsmodul G6


Naturwissenschaftsmodul G7
Interessen von Mädchen und Jungen aufgreifen und weiterentwickeln
Prof. Dr. Andreas Hartinger, Universität Hildesheim

Modul G 7 versucht, unterschiedliche Interessen von M√§dchen und von Jungen gleicherma√üen zu ber√ľcksichtigen ‚Äď wobei f√ľr naturwissenschaftliche Themen bereits in der Grundschule ein besonderes Augenmerk auf die M√§dchen gelegt werden muss. Dar√ľber hinaus soll aber auch angesprochen werden, was √ľber Interessenf√∂rderung unabh√§ngig von Genderfragestellungen bekannt ist. Dazu wird zun√§chst gekl√§rt, was unter Interesse verstanden wird und was die aktuelle Forschung √ľber die Interessen von Sch√ľlerinnen und Sch√ľler im Grundschulalter herausgefunden hat. Daraus ergeben sich erste Hinweise f√ľr interessenf√∂rderndes (bzw. interessenhemmendes) Lehrerhandeln. Daran anschlie√üend werden Unterschiede zwischen M√§dchen und Jungen thematisiert und verschiedene Modelle zur Erkl√§rung der Unterschiede herangezogen. Zum Abschluss wird versucht,¬†die Befunde soweit zusammenzufassen und zu konkretisieren, dass direkt umsetzbare Konsequenzen f√ľr den Unterricht deutlich werden.

Download: Naturwissenschaftsmodul G7
Präsentation zum Modul G 7, Workshop in Bad Nauheim


Naturwissenschaftsmodul G8
Eigenst√§ndig lernen ‚Äď gemeinsam lernen
Prof. Dr. Rita Wodzinski, Universität Kassel

Beim eigenst√§ndigen Lernen kommt der Lehrkraft die Aufgabe zu, die Kinder zum Nutzen der angebotenen Lernm√∂glichkeiten zu motivieren. Hingegen muss beim kooperativen Lernen ein Arbeitsklima aufgebaut werden, das die leistungsstarken Kinder animiert, auch leistungsschw√§chere im Lernen zu unterst√ľtzen.
Sowohl das eigenst√§ndige als auch das kooperative Arbeiten erfordert eine gr√ľndliche Vorbereitung und Gestaltung der Lernumgebung. Die Modulbeschreibung geht auf diese Anforderungen ein, zeigt aber auch, dass sich Unterrichtsmaterialien hierzu noch in den Anf√§ngen befinden.

Download: Naturwissenschaftsmodul G8


Naturwissenschaftsmodul G9
Lernen begleiten ‚ÄĒ Lernergebnisse beurteilen
Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Pädagogische Hochschule Freiburg
Prof. Dr. Andreas Hartinger, Universität Hildesheim
Seit √ľber 20 Jahren gibt es vielf√§ltige Vorschl√§ge f√ľr eine ver√§nderte Lernkultur gibt (z.B. √Ėffnung des Unterrichts). Geht es jedoch darum, das Lernen zu begleiten, fundiert R√ľckmeldungen zu geben und Lernerfolge zu messen, so fehlen fachdidaktische Konkretisierungen. Dieser Tatsache nimmt sich die Modulbeschreibung an, mit dem Ziel, das Begleiten und Beurteilen des Lernerfolgs eben nicht vorrangig f√ľr Disziplinierungszwecke zu nutzen, sondern vielmehr f√ľr die Information der Kinder, ihrer Eltern und Lehrer und f√ľr die Planung des Unterrichts.

Download: Naturwissenschaftsmodul G9 (Überarbeitete Fassung, Oktober 2010)


Naturwissenschaftsmodul G10
Übergänge gestalten
Prof. Dr. Reinhard Demuth, IPN Kiel
Prof. Dr. Joachim Kahlert, Universit√§t M√ľnchen

Der √úbergang von der Grundschule in die weiterf√ľhrende Schule ist ein Wechsel, der mit Chancen und Risiken verbunden ist. F√ľr die Bildungsentwicklung von Kindern sind solche √úbergangsereignisse mitunter folgenschwer. Wie k√∂nnen sich die einzelnen Institutionen besser aufeinander abstimmen? Was kann die Grundschule tun, um Kinder besser auf die Sekundarstufe vorzubereiten? Anhand von konkreten naturwissenschaftlichen Beispielen zeigt die Modulbeschreibung Perspektiven f√ľr erfolgreiche √úberg√§nge auf.

Download: Naturwissenschaftsmodul G10